Beleben- Bewegen- Begeistern
Bildungszentrum Neu-Schönstatt plant seine Zukunft
Ein bunt gemischtes Publikum fand sich am 22. Januar in Quarten ein. Über 40 Frauen und Männer aus Wirtschaft, Gastronomie, Tourismus, kirchlichen und weltlichen Behörden machten sich zusammen mit Marienschwestern und weiteren Mitgliedern der Schönstattbewegung Gedanken über die Zukunft des Bildungszentrums. Es ist – wie ähnliche Zentren – „in die Jahre gekommen“ , könnte eine höhere Auslastung vertragen und möchte weiterhin lebendig und für unterschiedlichste Personengruppen offen sein.

Einige Anregungen vom letzten Workshop (bei dem etliche der jetzt wieder Anwesenden mitgearbeitet hatten) haben die Schönstätter Marienschwestern in der Erarbeitung des Leitbildes und der Strategie beachten und berücksichtigen können. Das Bildungszentrum Quarten hat viele unterschiedliche Räume. Aber Raum ist mehr als vier Wände, ein Boden und eine Decke. So möchten die Marienschwestern gemäss ihrem Leitbild Raum geben für Begegnung, für Persönlichkeit, Spiritualität, Glauben, Erlebnisse und für Zusammenarbeit.
Einer der Wege zu diesem Raumgeben ist die Schaffung der Position einer „Gästeschwester“. Sie soll mithelfen, dass Gäste sich im Haus wohl fühlen. Ebenfalls soll sich künftig eine Schwester für Programme und Angebote zu Gunsten auch der Feriengäste eingesetzt werden. Um Die Schwestern für diese und ähnliche Aufgaben frei zu stellen wird für die Betriebsleitung eine externe Person gesucht, welche die vielen Fäden zusammenhält und dafür sorgt, dass der Betrieb reibungslos und wirtschaftlich funktioniert.
Da ein Workshop vom Wortsinn her mit Arbeit zu tun hat, waren die Teilnehmenden nach dem einführenden Informationsblock aufgefordert, sich den verschiedenen Arbeitsgruppen anzuschliessen. Unter der Leitung einer Marienschwester machten sie sich Gedanken zu einer künftigen Betriebsleitung, zu möglichen Programminhalten, zu Qualitätstandards und zur Inneneinrichtung. Hier zeigte sich, wie wertvoll eine durchmischte Arbeitsgruppe ist: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten ihre je unterschiedliche Sichtweise und vor allem auch ihr berufliches Wissen ein. Dass dabei auch kritische Anfragen Platz hatten, zeigt wie offen die Marienschwestern diesen Reorganisationsprozess angehen.
Ein nächster Schritt Richtung Zukunft bildet die Zukunftswerkstatt am 25./26. Juni 2010 in Quarten.
Bericht von Claudia Zimmermann